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#stadtmacher

#stadtmacher – was ist das überhaupt?

Was fehlt Altenburg? Was fehlt Dir? Was fehlt Euch? Was fehlt an Eurer Schule? Was fehlt in Eurem Quartier? Das alles sind Fragen, die wir auf eine spielerische und anregende Art und Weise jungen Menschen näherbringen wollen. Um den Diskurs erst einmal in bereits bestehende Gruppen einzubringen, haben wir uns überlegt, dass das Projekt vorerst als Schulprojekt stattfinden soll. Mit verschiedenem Hintergrundwissen haben wir uns also daran gemacht, ein möglichst simples, aber dennoch ansprechendes, Konzept zu schreiben, das wir den Schulen vorlegen können. Durch bereits bestehende Kontakte konnten wir so das erste Projekt an der Dietrich-Bonhoeffer-Schule stattfinden lassen. Was genau wir gemacht haben, wie es lief, und was dabei rausgekommen ist… kannst Du unten lesen. ☺

Was bisher geschah…

Um das Projekt vorzubereiten haben wir einen groben Zeitplan für die kommende Woche erstellt. Da alle Schüler und Schülerinnen individuell und einzigartig sind, kann es keinen perfekt durchgeplanten Ablauf geben. Ein wenig Spontanität spielt also immer mit. ☺ Was die konkrete Planung des Projektes in der Schulwoche anging, haben wir uns am ersten Tag zum gemeinsamen Spielen und Ideen ausloten getroffen. Dort kam relativ schnell ein Bubble-Tea Laden, ein Fußballturnier und Döner zur Sprache. Die Stadtmacher und Stadtmacherinnen haben erkannt, dass man diese einzelnen Events auch kombinieren könnte und so kam die Idee eines Bubble-Tea-Döner-Standes in Kombination mit einem Fußballturnier auf. 

Von nun an ging es tatkräftig an die Vorbereitungsphase, in der die Stadtmacher und Stadtmacherinnen erst die wichtigsten Zutaten, Materialien und Durchführungsorte aufschreiben sollten. Dabei kamen auch einige Fragen auf: Wo kann man Fußballtore ausleihen? Wo können wir Fußball spielen? Wie macht man eigentlich Bubble Tea? Das sind aber natürlich alles Fragen, auf die die Stadtmacher und Stadtmacherinnen früher oder später auch eine Antwort finden konnten.

Die #stadtmacher in Aktion

Bevor wir das eigentliche Projekt, den Bubble-Tea-Döner-Stand und das Fußballturnier, verwirklichen konnten, brauchte es erst einmal einen Stand oder eine Theke… Und die Zutaten für Speisen und Getränke. Mit dem Plan, am Ende des Tages einen genauen Ablauf, eine Theke und alle Zutaten zu haben, teilten wir uns am vorletzten Tag in drei Gruppen. Gruppe “Thekenbau” wollte eine Theke bauen, mit Unterstützung von Valentin. Gruppe “Shopping” ging gemeinsam mit Wiebke zu Kaufland, um alle nötigen Dinge einzukaufen (… die dann trotzdem eher weniger vollständig waren). Gruppe “Eventmanagement” übernahm die wichtige Aufgabe, das Fußballturnier und das Essen zeitlich so zu planen, dass auch ein paar Eltern am nächsten Tag mitessen könnten. Am Ende dieses Tages fühlten wir uns alle sehr gut vorbereitet auf den kommenden Projekttag und die Dietrich-Bonhoeffer-Schule wurde stolzer Besitzer einer schönen Paletten-Theke, die die Stadtmacherinnen und Stadtmacher mit viel Liebe zusammengeschraubt hatten.

Der Tag des Geschehens!

Am Tag des Geschehens haben wir uns erst alle zusammen im Klassenzimmer versammelt, bevor es gemeinsam in die Küche der Schule ging. Dort haben sich Gruppen gebildet, die verschiedene Aufgaben übernommen haben. Auch die ein oder andere Träne wurde beim Zwiebeln schneiden vergossen. Nachdem vorerst alles getan war, hat sich der Großteil auf dem Sportplatz versammelt, um die Fußballtore aufzubauen, die wir uns von dem noch entstehenden Fußballtor-Store ausgeliehen haben. Während also ein kleines Team in der Küche die Döner auf Wunsch zubereitete, spielte der Rest schon draußen Fußball. Zwischenzeitlich trafen sich alle draußen, um auf den Erfolg des Projektes mit einem Becher Bubble-Tea anzustoßen. Zum Mittag kamen sogar ein paar Eltern, um den Erfolg gemeinsam mit ihren Kindern bei einem Döner oder einem Bubble-Tea zu feiern. Außerdem kam Henriette Schaller, City-Managerin und Supporterin von FACK, vorbei, um ein wenig mit den jungen Menschen zu sprechen und sich ein Bild vom Projekt zu machen.

Nachdem alle gesättigt, das Fußballturnier beendet und der Bubble-Tea bis auf den letzten Schluck ausgetrunken war, ging es ans Aufräumen und anschließend war die Projektwoche sogar schon vorbei.

Danach – Wie hat es denn allen gefallen?

Natürlich war uns wichtig, im Nachhinein Feedback von den Stadtmacherinnen und Stadtmachern einzusammeln. Zuerst haben wir die vielen positiven Aspekte des Projektes gesammelt: Spaß, das Umsetzen eigener Ideen, Verantwortung übernehmen, die Spiele zur Auflockerung… aber ein paar negative Sachen sind auch aufgefallen, beispielsweise, dass es an der einen oder anderen Stelle etwas zu laut war, weil jeder jeden übertönen wollte. Es war großartig, dass darüber so reflektiert werden konnte. Auch von unserer Seite besteht allerdings in mancherlei Hinsicht noch ein wenig mehr Planungsbedarf und es wäre an der ein oder anderen Stelle noch ein wenig mehr Abstimmung besser gewesen. Im Endeffekt können wir aber sagen, dass wir stolz darauf sind, was die #stadtmacher der Klasse 5b in dieser Woche geleistet haben und dass wir uns freuen, dass alle mindestens genauso viel Spaß hatten wie wir. 

Wie geht es jetzt weiter mit #stadtmacher?

Wir hoffen, dass das Projekt bei der Dietrich-Bonhoeffer-Schule in guter Erinnerung bleibt und wir in Zukunft dort nochmal ein ähnliches Projekt machen können. Außerdem würden wir uns freuen, auch bei anderen Schulen oder in anderen Kontexten Anklang mit der Projektidee zu finden und das Projekt weiter zu entwickeln. Uns ist es wichtig, dass für die Stadtmachern und Stadtmacherinnen immer ein Mehrwert entsteht, mit dem sie langfristig an unser gemeinsames Projekt zurückdenken. Einen Grundsatz dafür haben wir mit dem Bau der Theke an der Dietrich-Bonhoeffer-Schule gelegt.